Berichte

IPA-Verbindungsstelle Deggendorf wird wieder aktiv!
Vorstandschaft erarbeitet Aktionen für 2021!

Corona bedingt fand die letzte Aktion der Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) Deggendorf im September 2020 statt. Es war dies eine Wanderung zum Falkenstein. Danach mussten alle weiteren Vorhaben, unter anderem die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, das Totengedenken in der Schachinger Kirche, sowie der Jahresabschluss im Kloster Windberg entfallen.

Nachdem sich die Pandemie-Lage etwas verbessert hat und eine kleine Annäherung zur Normalität erkennbar ist, plant die IPA Deggendorf Aktionen für dieses Jahr. Dazu traf sich die Vorstandschaft im Biergarten des Klosterhofs Niederaltaich zur Besprechung.

Als erstes will man sich am 22 Juli zu einer Wanderung im Bereich St. Englmar, Pröller, Käsplatte treffen. Am 12. August steht eine Monatsversammlung im Biergarten in Oberfrohnstetten auf dem Programm und am 23. September soll die 2020 ausgefallene Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen nachgeholt werden. Die Durchführungsörtlichkeit dazu wird noch zeitgerecht bekanntgegeben.

Nachdem sich der Oktober für Wanderungen besonders eignet, steht am 14.10. eine Ilz-Wanderung von Kalteneck zur Schrottenbaummühle und zurück auf dem Plan.

Das Totengedenken in der Schachinger Kirche ist für den 29. Oktober terminiert und auch die im letzten Jahr entfallene Jahresabschlussfahrt zum Kloster Windberg soll nachgeholt werden und zwar am 27. November. Geplant ist dabei eine Führung in der Klosterkirche und im Bildungshaus durch den Polizeiseelsorger Pater Dr. Gabriel Wolf, sowie eine anschließende Einkehr in der benachbarten Richterschänke zum gemeinsamen Abendessen.

Text und Archivfoto: Walter Körner

Archivfoto:
Letzte Aktion der IPA-Verbindungsstelle war die Wanderung zum Falkenstein im September 2020 (hier die Gruppe auf dem Ruckowitzschachten).



Wanderung auf den Großen Falkenstein am 09. September 2020

Nachdem die monatlichen Treffs und auch die traditionelle Herbstreise der Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) Deggendorf für dieses Jahr bereits im Frühjahr abgesagt worden sind, nutzte man aber das herrliche Spätsommerwetter, um gemeinsam auf den Falkenstein zu wandern.
17 Personen umfasste die Gruppe der Deggendorfer IPA, die sich am 9. September 2020 beim Wanderparkplatz am Ortseingang von Zwieslerwaldhaus traf um die Tour mit der Kennzeichnung "Eibe" über den Kleinen zum Großen Falkenstein zu absolvieren. Die erste Strecke führte auf dem sogenannten Schillerweg leicht bergauf, bis sie links auf den steiler werdenden Adamsteig abbog. Man durchquerte das Urwaldgebiet Mittelsteighütte, in dem sich uralte Buchen, mächtige Bergahorne und Nadelhölzer befanden und erreichte nach knapp 1 ¼ Stunden den 1190 m hohen Kleinen Falkenstein.
Die dortige kurze Rast nützten die Wanderer für einen ersten herrlichen Blick auf den Zwieseler Winkel. Danach ging es weiter durch den Bergfichtenwald zum 1315 m hohen Gipfel des Großen Falkenstein, den man nach weiteren etwa 45 Minuten erklommen hatte. Von hier aus war natürlich die Aussicht auf das Umland noch fantastischer.
Mit diesen schönen Eindrücken begab sich die Gruppe zur Terrasse des vom Bayerischen Waldverein 2019 erbauten neuen Schutzhauses mit seinem traditionell-bayerischen Gaststättenbetrieb und ließ sich dort kulinarisch verwöhnen.
Gut gestärkt und nach Aufnahme eines Gruppenfotos marschierten die IPAler wieder talwärts und zwar entlang der Markierung "Grünes Dreieck" über den beweideten Ruckowitzschachten. Nach 2 Stunden erreichten sie wieder den Ausgangspunkt der Tour am Ortseingang von Zwieslerwaldhaus.
In der gegenüberliegenden Waldgaststätte Scharnagl kehrte man noch zum Kaffeetrinken ein, bevor man die Rückfahrt nach Deggendorf antrat.

Foto 1: Vom Kleinen Falkenstein aus hatte man einen super Blick auf den Großen Arber
Foto 2 und 3: Nach nicht einmal 2 Stunden Gehzeit errichte die Gruppe das Gipfelkreuz des Großen Falkenstein
Foto 4 – 7: Die Einkehr auf der Terrasse des neuerbauten Schutzhauses war natürlich Pflicht
Foto 8: Gut gestärkt rüstete man sich wieder zum Abstieg
Foto 9: Ein kurzer Stopp und eine letzte Aufnahme gab es auf dem Ruckowitzschachten

Text und Fotos: Walter Körner



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Übergabe der Urkunde 25 Jahre IPA-Mitgliedschaft an Ingo Bendl

Im Rahmen einer Motorradtour der "Herrenbiker Donauwald" vom 23. - 26.07.2020 nach Kärnten wurde unserem IPA-Mitglied Ingo Bendl die Urkunde für seine 25-jährige Mitgliedschaft sowie die Anstecknadel durch Detlef Brauße übergeben.
Die Übergabe fand bei schönem Wetter und einem sagenhaften Blick ins Klagenfurter Becken an der Aichinger Hütte auf der Villacher Alpenstraße statt.
Ingo Bendl hat sich über die Ehrung und den Besuch ehemaliger Kollegen aus Deggendorf sehr gefreut und grüßt alle IPA-Mitglieder der IPA-Vbst. Deggendorf recht herzlich.
Mitfahrer waren u.a. Hartwig Felgenhauer und Erich Rothmayer.



Übergabe Urkunde Übergabe Urkunde Übergabe Urkunde

 

 

 



Andacht am 08.11.2019
Gedenken an verstorbene Deggendorfer IPA- und BGS-Kameradschaftskollegen

Traditionsgemäß gedachten am Freitag, 8. November 2019 Angehörige der Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) und der BGS-Kameradschaft Deggendorf ihren verstorbenen Kollegen. Dazu fand wieder eine Andacht in der Schachinger Kirche statt, die von Bundespolizei-Pfarrer Pater Dr. Gabriel Wolf zelebriert und vom Chor der BGS-Kameradschaft mitgestaltet wurde.
IPA-Verbindungsstellenleiter Franz Ebner trug, wie auch letztes Jahr, die Lesung vor.
Die folgende Predigt stellte Pater Gabriel unter das Thema "Was ist Heimat?". Dabei zitierte er den bekannten Kabarettisten Ottfried Fischer, der seine kürzlich erschienene Autobiographie mit den Worten überschrieben hat "Heimat ist da, wo dir die Todesanzeigen etwas sagen" und auch den Journalisten Stefan Kuzmany, der einmal unter anderem im "Spiegel" schrieb: "Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl. Wo mich die Menschen verstehen, wo ich mich nicht verstellen muss, wo Leute sind, die ich mag und die mich mögen, da bin ich daheim". "Heimat - das ist schon ein ambivalentes Wort und ruft unterschiedliche Reaktionen hervor. Leider missbrauchen es nicht Wenige für politische und nationalistische Interessen", so Pater Gabriel. In Bezug auf die Christen stellte er heraus, dass die in dieser Welt zwar überall zuhause sind, sich aber doch nach der Heimat sehnen und ausstrecken sollen, die sie im Himmel erwartet, in der jenseitigen Welt Gottes.
Mit den Worten, "Nichts anderes tun wir heute bei der Erinnerung an die Kollegen, die vor uns gelebt haben und die mit uns dienstlich und manchmal auch privat verbunden waren", beendete er seine Predigt. Er leitete über zum Totengedenken, bei dem Kajetan Schober und Heinz Hofmarksrichter die Namen der in den letzten zwei Jahren verstorbenen Angehörigen der IPA und BGS-Kameradschaft Deggendorf vortrugen. Für sie alle brannten vor dem Altar Kerzen, gestaltet in der Form der griechischen Buchstaben A und Ω ("Alpha und Omega") für "Anfang und Ende".
Mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Wir sind nur Gast auf Erden" und dem Segen durch Pater Gabriel endete die feierliche Andacht.
Danach traf man sich zu einer Brotzeit mit angeregten Gesprächen im Gemeinschaftsraum der Bundespolizei.

Text und Fotos: Walter Körner



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"Vier Städte – drei Länder – ein Bett"
Herbstreise der IPA Deggendorf führte nach Saarbrücken, Metz, Luxemburg und Trier

Es war, wie angekündigt, der Höhepunkt des Jahres für die Verbindungsstelle der International Police Assocciation (IPA) Deggendorf – die Herbstreise nach dem Motto "Vier Städte – drei Länder – ein Bett" Mitte Oktober. IPA-Vorstandsmitglied Alfons Wagner bereitete die Fahrt langfristig vor und leitete sie auch souverän.
40 Teilnehmer umfasste der Bus, der auf direktem Wege das Mercure-Hotel City in Saarbrücken erreichte, das vier Tage lang als Quartier diente. Erwartet wurde die IPA-Gruppe dort bereits von Herbert Risch, einem pensionierten IPA-Kollegen, der die Deggendorfer zwei Tage als Gästeführer begleitete. Kurz nach dem Einchecken im Hotel ging es auch schon los mit Kultur. Risch unternahm mit der Gruppe einen Stadtrundgang in Saarbrücken, der zunächst an die Saar führte, dann zur Ludwigskirche im Stadtteil Alt-Saarbrücken, mit ihrer ungewöhnlichen hellen Innenausstattung, weiter zum Saarbrücker Schloss mit dem Schlossgarten, von wo man einen sehr schönen Blick auf und über die Saar, zum Staatstheater und in Richtung Stadtzentrum hatte. An der Schlosskirche vorbei führte der Weg dann über die "Alte Brücke" zum St. Johanner Markt und anschließend zum ältesten und vielleicht auch schönsten Gasthaus Saarbrückens "Zum Stiefel". Dort gesellte sich zum Abendessen mit dem Leiter der Verbindungsstelle Saarbrücken-City Michael Zapp ein weiteres IPA-Mitglied zur Deggendorfer Gruppe.
Tags darauf ging es unter der Führung vom IPA-Kollegen Risch nach Frankreich, in die lothringische Metropole Metz. Erster Anlaufpunkt war dort der seit 2010 bestehende Museumsbau Centre Pompidou. Von hier aus führte der Stadtrundgang über den Bahnhof Metz-Ville, der von 1905-1908 im neo-romanischen Stil erbaut worden war und ein gewaltiges, repräsentatives Hauptgebäude mit 300 m langen Bahnsteigüberdachungen aufweist.
Kurz darauf erreichte man das Porte Serpenoise, ein ehemaliges Stadttor aus der Römerzeit, danach den Palast des Gouverneurs von Metz, kam dann am symbolträchtigen Arsenal mit seinen Konzert- und Veranstaltungssälen, an der spätromanischen Kapelle des Templerordens und dem Esplanade-Garten vorbei, bis man zum Place Saint Jacques (Jakobsplatz) im historischen Zentrum von Metz gelangte. Dort stärkten sich die Deggendorfer in einem typisch französischen Lokal mit einem Mittagssnack. Im Anschluss daran ging es zur Kathedrale Saint-Étienne (Stephansdom) auf dem Place d’Armes, dem Paradeplatz der Garnisonsstadt Metz. Der beeindruckende Dom wurde in den Jahren 1220 bis 1520 errichtet, gilt als eines der schönsten und größten gotischen Kirchengebäude in Frankreich und steht natürlich unter Denkmalschutz. Nach einer eingehenden Führung durch die Kathedrale stand noch eine Besichtigung auf dem Programm, die des, mit über 10 000 Gräbern größten US-amerikanischen Soldatenfriedhofs Europas, in Saint-Avold. Nach dem Abendessen in Léning, einem kleinen französischen Ort, dankte man dem IPA-Kollegen Herbert Risch für die hervorragende Betreuung und verabschiedete sich von ihm mit kleinen Gastgeschenken.
Auch der dritte Tag enthielt ein reichhaltiges Programm. Zunächst ging es nach Mettlach an der Saar, dem Sitz der Firma Villeroy & Boch, die aber nicht Ziel der Deggendorfer war. Die trafen dort auf ihre neuen Betreuungspersonen, den IPA-Verbindungsstellenleiter Merzig "Dreiländereck" Gerhard Schneider mit seiner Frau. Nach Besichtigung des "Alten Turmes" der ehemaligen Abtei Mettlach, der zu den Wahrzeichen des Saarlandes zählt und der neugotischen Kapelle St. Joseph fuhr man weiter zur Ortschaft Orscholz und begab sich zu einem Aussichtspunkt, von wo man einen Blick auf eine weitere saarländische Sehenswürdigkeit, die Saarschleife, hatte. Leider regnete es zu dem Zeitpunkt, sodass die Sicht beeinträchtigt wurde. Bei besser werdendem Wetter steuerte man anschließend den Ort Schengen im Dreiländereck Luxemburg, Frankreich und Deutschland an, in dem am 14. Juni 1985 und am 19. Juni 1990 Vertreter der Benelux-Wirtschaftsunion, der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik das SCHENGENER ABKOMMEN über den schrittweisen Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen und das dazugehörige Durchführungsübereinkommen unterzeichneten. Sehr interessant für die Deggendorfer IPA-Angehörigen waren natürlich die vielen Informationen, die man vor Ort im "Musée Européen Schengen", dem Europäischen Museum Schengen erhielt. Als weiterer Betreuer gesellte sich an diesem geschichtsträchtigen Ort der Generalsekretär der IPA-Luxembourg Jean-Paul Speidel zur Gruppe. Er übernahm am Nachmittag die Einweisung beim Rundgang in der "D'Stad", wie die Hauptstadt Luxemburg von den Einheimischen meist genannt wird. Besichtigt wurde zunächst die spätgotische Kathedrale "Unserer Lieben Frau", dann spazierte man, vorbei am Erinnerungsdenkmal "Gëlle Frau" (Goldene Frau) durch die Innenstadt, über den Place Guillaume II, vorbei am Reiterstandbild von Großherzog Wilhelm II und dem Rathaus, das im neo-klassizistischen Stil errichtet worden ist, zum Großherzoglichen Palais, vor dem ein Postenwechsel der Garde verfolgt werden konnte. Nach einer Kaffeepause unmittelbar vor dem Verwaltungsgebäude "Cercle", auf dem Place d'Armes, dem sogenannten "Salon der Stadt" verabschiedete sich der IPA-Kollege Speidel und die Gruppe traf sich zur Abfahrt zum Abendessen in die Mettnacher Abtei-Brauerei. Dort bedankte sich Alfons Wagner mit kleinen Geschenken bei Gerhard Schneider und seiner Frau für die Betreuung während des Tages und verabschiedete sie.
Am Tag der Heimreise besuchte man noch die Stadt Trier und erfuhr sehr interessante Dinge über die älteste Stadt Deutschlands bei einem offiziell geführten Stadtrundgang. Zunächst kam man auf dem Simeonstiftplatz an der Karl-Marx-Statue vorbei, die 2018 zum 200. Geburtstag von Karl Marx, die hier in seiner Geburtsstadt enthüllt worden war. Dann führte der Weg, wie sollte es anders sein, zum Wahrzeichen der Stadt, der bekannten Porta Nigra. Sie ist das besterhaltene römische Stadttor Deutschlands. Danach ging es über den Marktplatz, vorbei an Marktbrunnen und Dreikönigenhaus zum Trierer Dom St. Peter, zugleich Mutterkirche des Bistums Trier. Er ist mit seiner über 1700 Jahre alten Geschichte nicht nur die älteste Kirche, sondern auch das älteste Bauwerk Deutschlands. Porta Nigra und Dom zählen seit 1986 zum UNESCO-Welterbe. Nächster Anlaufpunkt war die evangelische Konstantin Basilika, die ursprünglich als römische Palastaula diente. Sie wurde als Audienzhalle der römischen Kaiser, die im 4. Jahrhundert in der Stadt residierten, erbaut. Die Stadtführung endete vor dem Kurfürstlichen Palais, das den Trierer Kurfürsten vom 17. Jahrhundert bis 1794 als Residenz diente. Heute beherbergt der Bau verschiedene Behörden, Teile werden von der evangelischen Gemeinde genutzt und manche dienen repräsentativen Zwecken.
Die Heimfahrt erfolgte dann durch das reizvolle Moseltal über Koblenz, weiter zur BAB A 3 über Frankfurt, Würzburg, Nürnberg und Regensburg. Sie wurde noch einmal unterbrochen zum Abendessen beim Winkler Bräu in Lengenfeld bei Neumarkt in der Oberpfalz. Etwas geschafft, aber trotzdem gut gelaunt kam die Gruppe spät abends in Deggendorf an. Noch im Bus wurde den Vorstandschaftsangehörigen der IPA-Verbindungsstelle Deggendorf Franz Ebner, Karl Sagerer und Alfons Wagner für die Durchführung der Reise gedankt. Wagner erhielt einen besonderen Applaus als verantwortlicher Organisationsleiter. Alles hat reibungslos funktioniert. Somit fiel auch das Fazit der Reise allgemein positiv aus. Es war sehr informativ, man hat viel Neues gesehen und gehört und die Betreuung der IPA-Kollegen vor Ort war optimal und spiegelte erneut den Wahlspruch der IPA wider "Servo per Amikeco" – "Dienen durch Freundschaft".

Text und Fotos: Walter Körner
Foto 1: Besichtigungstour in Metz, hier der Palast des Gouverneurs von Metz
Foto 2. Der Palast diente dann auch gerne als Kulisse für die Deggendorfer IPA-Gruppe. In der ersten Reihe 2. v. r. (mit Mütze) IPA-Kollege und Betreuer aus Saarbrücken Herbert Risch.
Foto 3: Für seinem 2tägigen Betreuungseinsatz erhielt Herbert aus den Händen von Alfons Wagner Gastgeschenke überreicht, u. a. auch ein Deggendorfer Stadtbuch.
Foto 4: Die Deggendorfer IPAler blickten auf die Saar, die, bevor sie das Saarland Richtung Mosel verlässt noch eine imposante Kapriole schlägt, eine formvollendete Schleife.
Foto 5: Der Besuch in Schengen war beeindruckend. Hier auf dem "Place des Etoiles" (Platz der Sterne) dominieren die "Colonnes des Nations", die Nationensäulen, die mit ihren Sternen die Mitgliedstaaten des Schengen-Raumes symbolisieren.
Foto 6: Noch ein Gruppenbild in Luxemburg-Stadt, vor dem Tor zur Kathedrale "Unserer Lieben Frau", zusammen mit dem Generalsekretär der IPA Luxemburg Jean-Paul Speidel (vorne 3. von rechts).
Foto 7: Am Tag der Heimreise besuchte man noch Trier, die älteste Stadt Deutschlands, mit ihrem bekannten Wahrzeichen, der "Porta Nigra".



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Wanderung auf den Lusen am 06.09.2019

Vor kurzem traf sich die Vorstandschaft der IPA-Verbindungsstelle Deggendorf zu einer Besprechung über geplante Veranstaltungen.
In diesem Jahr war man mit einer Wanderung nach Habischried über den Teufelstisch im Mai, einer Grillfeier im Juni, den Monatstreffen im Juli und August beim Schnierle Hoffest in Regen bzw. im Biergarten im Mühlhamer Keller schon sehr aktiv.

Als letzte Aktion gab es eine Wanderung zum Lusen am 6. September, bei der trotz gutem Wanderwetter leider nur 10 IPA-Angehörige teilgenommen haben.
Ausgangspunkt der Gruppe war der Parkplatz Waldhäuser Ausblick in Waldhäuser. Von dort ging es über den Waldhausriegel, die Waldhausreibe zur Gläsernen Arche, wo ein Fotostopp eingelegt wurde.
Kurz danach erreichte man die sogenannte "Himmelsleiter", die geradewegs zum 1373 m hohen Lusengipfel führte. Von hier genoss die Gruppe den herrlichen Rundumblick über den Bayerischen- und Böhmerwald und begab sich anschließend zu einer Brotzeit in das Lusenschutzhaus.
Gut gestärkt stieg man über den Winterweg ab und erreichte nach etwa 1:15 Std. wieder den Ausgangspunkt Parkplatz Waldhäuser Ausblick. Eine Einkehr im bekannten Café Süß in Grünbichl/Kirchdorf rundete den Wandertag der IPA-Gruppe positiv ab.
Text und Fotos: Walter Körner

Foto 1:
Die IPA-Wandergruppe bei der gläsernen Arche während ihres Aufstiegs zum Lusen. Die Glasarche wurde in Kooperation der Nationalparks Bayerischer Wald und Böhmerwald (Šumava) geschaffen und ist nach wie vor ein Anziehungspunkt.
Foto 2: Auf der Himmelsleiter ging es zum Gipfel.
Foto 3: Danach folgte natürlich eine Einkehr im Lusenschutzhaus.
Foto 4: Einkehr im Café Süß in Grünbichl.



Wanderung zum Luse Wanderung zum Luse Wanderung zum Luse Wanderung zum Luse

 

 

 

 

 



IPA wandert von Bischofsmais über den Teufelstisch nach Habischried

Bei idealem Wanderwetter trafen sich am Samstag, 18. Mai 2019 sechzehn Angehörige der Verbindungsstelle Deggendorf auf dem "Triparkplatz" am Ortsausgang von Bischofsmais zu einer Wanderung nach Habischried.
Nach einem gemeinsamen Foto ging es gleich los unter der Führung von Mitglied Klaus Herrnböck in Richtung seines Heimatortes.
Vorbei am Hotel Morada führte der Weg mit der Nummer 3 gleich in den Wald, zunächst leicht und nach einer folgenden Abzweigung steil bergauf. Als erstes Etappenziel erreichte die Gruppe nach kurzer Zeit einen Aussichtspunkt, der einen wunderbaren Blick über die Stadt Regen und der Burgruine Weißenstein auf die Bayerwaldberge ermöglichte.
Danach ging es auf felsigem Grat weiter zum nächsten Ziel, dem "Teufelstisch" mit seiner sonderbaren, sagenumworbenen Felsformation.
Und die Sage, wie es zu diesem Felsentisch kam, erzählte natürlich Klaus Herrnböck seinen Begleitern:
Der Teufel, der gerade über Fahrnbach kam, hatte starken Hunger und nachdem er keinen Tisch dabei hatte, baute er sich schnell einen aus Steinbrocken. Aber als er gerade seine Mahlzeit zu sich nehmen wollte, läutete die kleine Glashüttenglocke von der Unterbreitenau zwölf Uhr mittags. Das konnte natürlich der Teufel nicht aushalten und flog durch die Luft davon.
Den steinernen Tisch mit den hinterlassenen Spuren des Teufels kann man heute immer noch sehen.
Nach eingehender Betrachtung des Naturdenkmals setzte die Wandergruppe ihren Weg fort. Es ging wieder bergab und bald ließ man auch den Wald hinter sich und es eröffnete sich der Blick zu den Geißkopfabfahrten und der Ortschaft Habischried. Bevor es aber zur Einkehr ging, machte man noch einen Abstecher zum ehemaligen "Charm"-Hotel, einem einstigen Vier-Sterne-Vorzeigehotel, das dem Verfall preisgegeben scheint.
Nach der Stärkung im Gasthaus "Zum alten Wirt" machten sich die IPAler wieder auf den Rückweg, der am vollen Parkplatz der Unterbreitenau vorbeiführte. Da konnte man Unmengen von Mountain-Bikern beobachten, die am Lift zum Geißkopf anstanden, mehr als Skifahrer im Winter.
Kurz darauf traf die Gruppe wieder geschlossen am "Triparkplatz" ein und wurde vom begleitenden IPA-Verbindungsstellenleiter Franz Ebner verabschiedet.



Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch

 

 

 

 

 



Wien war für Angehörige der IPA Deggendorf vom 10. bis 13.10.2018 eine Reise wert!
Österreichs IPA-Präsident Martin Hoffmann besuchte Deggendorfer Gruppe

Den Spruch "Wien ist immer eine Reise wert!" konnten 39 Angehörige der Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) Deggendorf nach ihrer Rückkehr aus der österreichischen Hauptstadt am vergangenen Samstag wieder mal voll bestätigen. Vier Tage lang genoss die Gruppe Wiener Flair bei herrlichstem Spätsommerwetter.
Die Vorstandschaft der Verbindungsstelle setzte sich in diesem Jahr frühzeitig zusammen und legte dabei Wien als Ziel für ihre traditionelle Herbstreise fest. Die Gesamtorganisation übernahm Vorstandsmitglied Alfons Wagner. In der Vorbereitung führte er unter anderem auch mehrere Gespräche mit österreichischen IPA-Kollegen aus Niederösterreich und Wien, die spontan ihre Unterstützung zusagten. Etwas verwundert war Wagner, als er bei einem seiner vielen Anrufe den Präsidenten der IPA-Sektion Österreich Martin Hoffmann persönlich am Telefon hatte. Dieser freute sich über den bevorstehenden Besuch der Deggendorfer und stellte sogar ein Treffen in Aussicht.
Pünktlich um 07.00 Uhr am Mittwoch 10. Oktober startete man vom alten Busbahnhof in Deggendorf und erreichte gegen Mittag am Stadtrand von Krems die Ortschaft Langenlois, die als heimliche Hauptstadt des Weins bezeichnet wird. Hier wurde die Gruppe von Wolfgang Graf, dem Vorsitzenden der IPA Verbindungsstelle Krems-Horn-Zwettl, sowie dem weiteren Vorstandsmitglied Gerfried Schenter begrüßt. Sie hatten für die Deggendorfer IPA-Gruppe eine Führung in der Weinerlebniswelt Loisium gebucht, die alle in Staunen versetzte. Man erlebte nach Eintritt durch das Tor in die Kellerwelt, wie Tradition, Mystik sowie Modernes bei der Weinherstellung miteinander verschmelzen, von den bis zu 900 Jahre alten Kellergängen über ein komplett dargestelltes, historisches Weingut, bis hin zu einer abschließenden Laser-Show.
Mit vielen neuen Eindrücken ging die Fahrt anschließend weiter in die Donau-Metropole Wien, zum "Linder - Hotel am Belvedere", das direkt ans untere Ende des Schlossgartens Belvedere angrenzt. Während des Abendessens gab es dann eine freudige Überraschung, der österreichische IPA-Präsident Martin Hoffmann kam tatsächlich zu Besuch. Er wurde von Deggendorfs IPA-Vorsitzenden Franz Ebner und Organisator Alfons Wagner begrüßt und man tauschte dabei kleine Gastgeschenke aus. Danach hielt sich der Präsident noch zu einem längeren Gespräch bei den Deggendorfern auf.
Am nächsten Tag standen Rundfahrt und Rundgang durch die Stadt mit dem IPA-Kollegen Josef Parak, der offiziell ausgebildeter Wiener Stadtführer ist, auf dem Programm. Mit seiner humoristischen Art und dem dazugehörigen fachlichen Hintergrundwissen überzeugte er die Deggendorfer voll und ganz. Nach der Busrundfahrt ging es zu Fuß noch durch die Innenstadt, dem 1. Bezirk Wiens. Der restliche Nachmittag stand den Teilnehmern zur freien Verfügung. Am Abend folgte dann ein Pflichttermin, der einfach zu einem Wienbesuch gehört: Einkehr in ein Heurigenlokal in Grinzing. Mit Musikbegleitung wurde für das leibliche Wohl der IPA-Angehörigen gesorgt.
Der Freitagvormittag galt dem Schloss Schönbrunn mit seinem großen, bunten Schlosspark und der Gloriette auf dem Hügel am Ende des Parks. Man hatte genügend Zeit, alles in Ruhe zu erkunden und auch noch eine Tasse Kaffee oder Cappuccino zu trinken. Anschließend ging es mit dem Bus durch die Stadt und über Grinzing weiter zum 484 m hohen Kahlenberg im Wienerwald. Er ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Wiener, von dem man bei guten Sichtverhältnissen einen super Blick auf die Stadt hat. Leider war es an diesem Tag sehr diesig, sodass vieles im "Verborgenen" blieb. Die Gruppe nutzte den Aufenthalt für eine Einkehr im nahegelegenen Gasthaus.
Am letzten Abend saß man noch in der hoteleigenen Gaststube gemütlich zusammen, bevor tags darauf die Heimreise angetreten wurde. Aber es ging nicht auf dem direkten Wege nach Deggendorf, sondern man steuerte noch das Benediktinerstift Göttweig südwestlich von Krems an, bei dem erneut IPA-Kollege Gerfried Schenter auf die Gruppe wartete. Zusammen besichtigte man das Stift und hatte auch die Möglichkeit mit einem Mönch zu sprechen. Von ihm erfuhr man unter anderem, dass zur Zeit 43 Mönche dem Göttweiger Konvent angehören, aber nur 17 im Kloster anwesend sind. Alle anderen sind bei der Betreuung der über 30 Pfarreien in den Diözesen St. Pölten und Wien.
Danach ging es auf der BAB A 1 weiter nach Linz, wo man die Autobahn wieder verließ und noch einen kleinen Abstecher auf den Pöstlingberg machte, einen herrlichen Blick von der Aussichtsplattform auf die oberösterreichische Landeshauptstadt genoss und kurz die barocke Wallfahrtskirche Pöstlingberg besuchte.
Entlang der Donau erreichte die Gruppe dann gegen 17.00 Uhr die Schlögener Schlinge und hat im Hotel Donauschlinge gemeinsam zu Abend gegessen. Die letzte Etappe der Reise führte dann über Passau zurück nach Deggendorf, wo man um 20.15 Uhr wieder gut am alten Busbahnhof ankam.
Im Reisegepäck hatten alle Teilnehmer viele neue positive Eindrücke mit nach Hause gebracht. Sie lobten vor allem die Betreuung durch die österreichischen IPA-Angehörigen, die dadurch den Wahlspruch der IPA "Servo per Amikeco" – "Dienen durch Freundschaft" wieder voll in die Praxis umgesetzt hatten.
Die österreichischen Kollegen erhielten natürlich auch eine Gegeneinladung nach Deggendorf.