Berichte



IPA wandert von Bischofsmais über den Teufelstisch nach Habischried

Bei idealem Wanderwetter trafen sich am Samstag, 18. Mai 2019 sechzehn Angehörige der Verbindungsstelle Deggendorf auf dem "Triparkplatz" am Ortsausgang von Bischofsmais zu einer Wanderung nach Habischried.
Nach einem gemeinsamen Foto ging es gleich los unter der Führung von Mitglied Klaus Herrnböck in Richtung seines Heimatortes.
Vorbei am Hotel Morada führte der Weg mit der Nummer 3 gleich in den Wald, zunächst leicht und nach einer folgenden Abzweigung steil bergauf. Als erstes Etappenziel erreichte die Gruppe nach kurzer Zeit einen Aussichtspunkt, der einen wunderbaren Blick über die Stadt Regen und der Burgruine Weißenstein auf die Bayerwaldberge ermöglichte.
Danach ging es auf felsigem Grat weiter zum nächsten Ziel, dem "Teufelstisch" mit seiner sonderbaren, sagenumworbenen Felsformation.
Und die Sage, wie es zu diesem Felsentisch kam, erzählte natürlich Klaus Herrnböck seinen Begleitern:
Der Teufel, der gerade über Fahrnbach kam, hatte starken Hunger und nachdem er keinen Tisch dabei hatte, baute er sich schnell einen aus Steinbrocken. Aber als er gerade seine Mahlzeit zu sich nehmen wollte, läutete die kleine Glashüttenglocke von der Unterbreitenau zwölf Uhr mittags. Das konnte natürlich der Teufel nicht aushalten und flog durch die Luft davon.
Den steinernen Tisch mit den hinterlassenen Spuren des Teufels kann man heute immer noch sehen.
Nach eingehender Betrachtung des Naturdenkmals setzte die Wandergruppe ihren Weg fort. Es ging wieder bergab und bald ließ man auch den Wald hinter sich und es eröffnete sich der Blick zu den Geißkopfabfahrten und der Ortschaft Habischried. Bevor es aber zur Einkehr ging, machte man noch einen Abstecher zum ehemaligen "Charm"-Hotel, einem einstigen Vier-Sterne-Vorzeigehotel, das dem Verfall preisgegeben scheint.
Nach der Stärkung im Gasthaus "Zum alten Wirt" machten sich die IPAler wieder auf den Rückweg, der am vollen Parkplatz der Unterbreitenau vorbeiführte. Da konnte man Unmengen von Mountain-Bikern beobachten, die am Lift zum Geißkopf anstanden, mehr als Skifahrer im Winter.
Kurz darauf traf die Gruppe wieder geschlossen am "Triparkplatz" ein und wurde vom begleitenden IPA-Verbindungsstellenleiter Franz Ebner verabschiedet.



Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch Wanderung zum Teufelstisch

 

 

 

 

 



Wien war für Angehörige der IPA Deggendorf vom 10. bis 13.10.2018 eine Reise wert!
Österreichs IPA-Präsident Martin Hoffmann besuchte Deggendorfer Gruppe

Den Spruch "Wien ist immer eine Reise wert!" konnten 39 Angehörige der Verbindungsstelle der International Police Association (IPA) Deggendorf nach ihrer Rückkehr aus der österreichischen Hauptstadt am vergangenen Samstag wieder mal voll bestätigen. Vier Tage lang genoss die Gruppe Wiener Flair bei herrlichstem Spätsommerwetter.
Die Vorstandschaft der Verbindungsstelle setzte sich in diesem Jahr frühzeitig zusammen und legte dabei Wien als Ziel für ihre traditionelle Herbstreise fest. Die Gesamtorganisation übernahm Vorstandsmitglied Alfons Wagner. In der Vorbereitung führte er unter anderem auch mehrere Gespräche mit österreichischen IPA-Kollegen aus Niederösterreich und Wien, die spontan ihre Unterstützung zusagten. Etwas verwundert war Wagner, als er bei einem seiner vielen Anrufe den Präsidenten der IPA-Sektion Österreich Martin Hoffmann persönlich am Telefon hatte. Dieser freute sich über den bevorstehenden Besuch der Deggendorfer und stellte sogar ein Treffen in Aussicht.
Pünktlich um 07.00 Uhr am Mittwoch 10. Oktober startete man vom alten Busbahnhof in Deggendorf und erreichte gegen Mittag am Stadtrand von Krems die Ortschaft Langenlois, die als heimliche Hauptstadt des Weins bezeichnet wird. Hier wurde die Gruppe von Wolfgang Graf, dem Vorsitzenden der IPA Verbindungsstelle Krems-Horn-Zwettl, sowie dem weiteren Vorstandsmitglied Gerfried Schenter begrüßt. Sie hatten für die Deggendorfer IPA-Gruppe eine Führung in der Weinerlebniswelt Loisium gebucht, die alle in Staunen versetzte. Man erlebte nach Eintritt durch das Tor in die Kellerwelt, wie Tradition, Mystik sowie Modernes bei der Weinherstellung miteinander verschmelzen, von den bis zu 900 Jahre alten Kellergängen über ein komplett dargestelltes, historisches Weingut, bis hin zu einer abschließenden Laser-Show.
Mit vielen neuen Eindrücken ging die Fahrt anschließend weiter in die Donau-Metropole Wien, zum "Linder - Hotel am Belvedere", das direkt ans untere Ende des Schlossgartens Belvedere angrenzt. Während des Abendessens gab es dann eine freudige Überraschung, der österreichische IPA-Präsident Martin Hoffmann kam tatsächlich zu Besuch. Er wurde von Deggendorfs IPA-Vorsitzenden Franz Ebner und Organisator Alfons Wagner begrüßt und man tauschte dabei kleine Gastgeschenke aus. Danach hielt sich der Präsident noch zu einem längeren Gespräch bei den Deggendorfern auf.
Am nächsten Tag standen Rundfahrt und Rundgang durch die Stadt mit dem IPA-Kollegen Josef Parak, der offiziell ausgebildeter Wiener Stadtführer ist, auf dem Programm. Mit seiner humoristischen Art und dem dazugehörigen fachlichen Hintergrundwissen überzeugte er die Deggendorfer voll und ganz. Nach der Busrundfahrt ging es zu Fuß noch durch die Innenstadt, dem 1. Bezirk Wiens. Der restliche Nachmittag stand den Teilnehmern zur freien Verfügung. Am Abend folgte dann ein Pflichttermin, der einfach zu einem Wienbesuch gehört: Einkehr in ein Heurigenlokal in Grinzing. Mit Musikbegleitung wurde für das leibliche Wohl der IPA-Angehörigen gesorgt.
Der Freitagvormittag galt dem Schloss Schönbrunn mit seinem großen, bunten Schlosspark und der Gloriette auf dem Hügel am Ende des Parks. Man hatte genügend Zeit, alles in Ruhe zu erkunden und auch noch eine Tasse Kaffee oder Cappuccino zu trinken. Anschließend ging es mit dem Bus durch die Stadt und über Grinzing weiter zum 484 m hohen Kahlenberg im Wienerwald. Er ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Wiener, von dem man bei guten Sichtverhältnissen einen super Blick auf die Stadt hat. Leider war es an diesem Tag sehr diesig, sodass vieles im "Verborgenen" blieb. Die Gruppe nutzte den Aufenthalt für eine Einkehr im nahegelegenen Gasthaus.
Am letzten Abend saß man noch in der hoteleigenen Gaststube gemütlich zusammen, bevor tags darauf die Heimreise angetreten wurde. Aber es ging nicht auf dem direkten Wege nach Deggendorf, sondern man steuerte noch das Benediktinerstift Göttweig südwestlich von Krems an, bei dem erneut IPA-Kollege Gerfried Schenter auf die Gruppe wartete. Zusammen besichtigte man das Stift und hatte auch die Möglichkeit mit einem Mönch zu sprechen. Von ihm erfuhr man unter anderem, dass zur Zeit 43 Mönche dem Göttweiger Konvent angehören, aber nur 17 im Kloster anwesend sind. Alle anderen sind bei der Betreuung der über 30 Pfarreien in den Diözesen St. Pölten und Wien.
Danach ging es auf der BAB A 1 weiter nach Linz, wo man die Autobahn wieder verließ und noch einen kleinen Abstecher auf den Pöstlingberg machte, einen herrlichen Blick von der Aussichtsplattform auf die oberösterreichische Landeshauptstadt genoss und kurz die barocke Wallfahrtskirche Pöstlingberg besuchte.
Entlang der Donau erreichte die Gruppe dann gegen 17.00 Uhr die Schlögener Schlinge und hat im Hotel Donauschlinge gemeinsam zu Abend gegessen. Die letzte Etappe der Reise führte dann über Passau zurück nach Deggendorf, wo man um 20.15 Uhr wieder gut am alten Busbahnhof ankam.
Im Reisegepäck hatten alle Teilnehmer viele neue positive Eindrücke mit nach Hause gebracht. Sie lobten vor allem die Betreuung durch die österreichischen IPA-Angehörigen, die dadurch den Wahlspruch der IPA "Servo per Amikeco" – "Dienen durch Freundschaft" wieder voll in die Praxis umgesetzt hatten.
Die österreichischen Kollegen erhielten natürlich auch eine Gegeneinladung nach Deggendorf.